Gemeindebrief Oktober 2020

Der neue Gemeindebrief ist online:

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Konfirmation wird nachgeholt

Die Konfirmation unserer 6 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Albshausen und Steindorf wird am Sonntag den 27. September 2020 um 14 Uhr stattfinden. Nachdem wir durch Corona im Mai keine Gottesdienste feiern durften und es immer noch strenge Auflagen im Hinblick auf Hygiene und Abstandsbestimmungen bei Gottesdiensten gibt, wird die Konfirmation mit begrenzter Teilnehmerzahl OPEN AIR neben der Kirche in Albshausen stattfinden. Die Konfirmation wird von Pfarrer Hans-Jörg Ott und Diakon Stefan Zeiger gemeinsam gestaltet.

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Konfirmanden wurden verzaubert

Unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Albshausen und Steindorf erleben zur Zeit den Unterricht im Gemeindehaus unter Auflagen der Corona-Bestimmungen, was Hygiene und Abstand betrifft.

Das bedeutet, dass der Konfirmandenunterricht von Diakon Stefan Zeiger und Pfarrer Hans-Jörg Ott in der Regel an Tischen stattfindet und nicht wie sonst lebendig und „bewegt bewegend“.

Ganz anders am Konfirmandentag des Kirchenkreises an Lahn und Dill.

Diakon Zeiger hatte gemeinsam mit einigen Kolleginnen und Kollegen den aus Funk und Fernsehen bekannte Zauberkünstler Mr. Joy alias Karsten Strohhäcker eingeladen.

Der Artist, Illusionist, Jongleur, Komiker verfügt über ein vielfältiges Repertoire. Normalerweise finden die Konfirmandentage mit 300 bis 400 Konfirmandinnen und Konfirmanden Jahr für Jahr im Paul-Schneider-Freizeitheim statt. Wegen Corona mußte in diesem Jahr der gewohnte Tag ausfallen.

Ein guter Gastgeber war uns in diesem Jahr die Volkshalle in Ehringshausen, wo im Hinblick auf die geltenden Hygiene- und Abstandsbestimmungen der zauberhafte Tag mit drei Veranstaltungen a. 90 Minuten stattfinden konnte.

16 Gemeinden hatten sich am Ende angemeldet und wir haben uns aus Steindorf und Albshausen mit Fahrrädern auf den Weg gemacht. Diakon Stefan Zeiger, Kirchmeister Wolfgang Velten und die Ehrenamtlichen Betreuer Nicole Buss, Ronny Hein und Anna Schmidt führten die Gruppe über fast 34 Kilometer auf dem Radweg über die Grube Fortuna nach Ehringshausen und von dort über den Dill-Radweg und Wetzlar zurück nach Hause. Ein schönes Bild war das, zumal auch die Kirchengemeinden Oberndorf und Burgsolms mit uns im großen Verband und im bunten Lindwurm an Fahrrädern unterwegs waren.

Die Öffentlichkeitsreferentin Uta Barnikol-Lübeck brachte es auf den Punkt: „Mr. Joy hat einiges zu bieten und bekam am Ende dafür auch jede Menge verdienten Applaus. Spektakulär gleich zu Anfang der Trick mit dem großen Ventilator: Der Künstler kletterte von hinten durch eine kreisförmige schwarze Stoffwand, hinter der die Zuschauer schnell rotierende Metallflügel wahrnahmen.

Das Spiel mit Illusion und Wirklichkeit hat bei Karsten Strohhäcker einen handfesten Hintergrund: Er möchte, dass die Jugendlichen ihre Konfirmandenzeit nutzen, um Fragen nach dem Glauben zu stellen und dabei Zugang zu Gott und Kirche bekommen. Und dazu lässt er sich eine Menge einfallen. Wem wurde beispielsweise das Vaterunser schon einmal als Jonglage-Nummer nahegebracht? Oder wer hört aus aufgefangenen Bällen die Aussage: „Gott lässt dich nicht fallen“? Dass für ihn Jesu Geschichte entscheidend ist, um Gott näher zu kommen, ließ Mr. Joy an einer sehr persönlichen Erfahrung deutlich werden: „Wem könnt ihr mehr vertrauen als dem, der sagt: ‚Ich gebe mein Herz für dich hin‘?“

Wie Glauben und Vertrauen zusammenhängen, erfuhren die Jugendlichen, als der Künstler Freiwillige nach vorne bat und dabei Kunststücke mit einer stilisierten Rattenfalle und einer Guillotine vorführte. Leichtigkeit und Freiheit standen bei der Nummer mit dem fliegenden Teppich im Mittelpunkt, auf dem eine Jugendliche über der Bühne schwebte.“

„Es ist keine einfache Zeit in der wir uns befinden. Um so wichtiger ist es, dass wir sensibel bleiben und genau prüfen welche Art von Veranstaltungen für welche Zielgruppe in welchen Räumlichkeiten möglich sind. Die Kirchengemeinden als Veranstalter tragen als öffentlicher Träger eine große Verantwortung. Ein Konfirmandentag wie dieser erfüllt ein wenig Sehnsucht nach etwas Normalität. Ein „kleiner Leuchtturm“, der durch zauberhaften persönlichen Zuspruch die Zuversicht und Hoffnung jedes Einzelnen in vielerlei Hinsicht gestärkt hat“, so Diakon Stefan Zeiger am Ende des Tages.

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Fahrradtour der Konfirmanden nach Ehringshausen

Weitere Infos unter: https://oberndorf.ekir.de/konfirmation-2021/

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Begrüßung Hans-Jörg Ott

Liebe Gemeinden,

mein Name ist Hans-Jörg Ott und ich bin evangelischer Pfarrer der Kirchengemeinde Oberndorf. Ich freue mich, dass ich seit einigen Monaten als Vakanz Vertreter auch in Ihren Kirchengemeinden meinen Dienst tun darf.

Ich grüße Sie mit dem Monatsspruch für den sommerlichen Juli:

Der Engel des Herrn rührte Elia an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir! (1. Könige 19,7)

Für mich ist dieser Vers eine Verheißung, der Mut machen will für die Zukunft, denn auch wir sollen aufstehen, Kräfte sammeln und uns auf einen weiten Weg machen.

In den letzten Wochen ging es uns wie Elia: wir waren in einer Wüste der Abgeschlossenheit, fast nichts ging mehr, Kontakte waren kaum möglich. Nicht wenige waren und sind verzweifelt, traurig und deprimiert.

So ging es auch Elia. Er ging allein in die Wüste. Die Wüste, der Ort der Einsamkeit, der Ort, wo Leben nicht wachsen kann. Im Weltbild des Alten Testaments einer der lebensbedrohenden, lebensfeindlichen Gebiete der Welt. In dieser Einsamkeit lässt sich Elia nieder und gibt auf – er gibt sein Leben auf und bittet Gott, es ihm zu nehmen. Doch Gott hat andere Pläne. Ein Engel des Herrn weckt Elia aus seinem Schlaf und fordert ihn auf: Steh auf und iss! Dort, mitten in der Wüste, bekommt Elia das, was er zum Leben braucht. Er findet einen Krug Wasser und geröstetes Brot neben sich liegen. Elia isst und legt sich wieder schlafen. Es ist eine tiefe Erschöpfung. Doch der Engel kommt zum zweiten Mal. Er weckt Elia erneut: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.

In der Bibel ist die Wüste nicht immer als lebensbedrohlich dargestellt. Ganz im Gegenteil. Nicht selten ist es in der Stille, Leere und Einsamkeit, dass Menschen Begegnungen mit Gott haben, die ihrem Leben neue Hoffnung und Kraft geben. So auch bei Elia. Er hatte aufgegeben, doch Gott hatte ihn noch lange nicht aufgegeben. Der Weg in die Wüste war der Weg zu seiner weiteren Bestimmung. Es war in der Wüste, dass er neue Kraft zum Leben bekam, dass ihm eine Perspektive gezeigt wurde. Doch bis Elia in diese Bestimmung und Perspektive eintreten konnte, musste etwas anderes passieren: Er brauchte Zeit – Zeit zum Schlafen, Zeit in der Stille und Nahrung für seinen Körper. Gott bereitet Elia vor, indem er ihm menschliche Grundbedürfnisse zur Verfügung stellt.

Vielleicht ist auch jetzt eine Wüstenzeit, in der wir in der Stille und Einsamkeit auf Gott warten können. Vielleicht ist es für einige von uns an der Zeit, nicht mehr auf der Flucht zu sein, sondern sich versorgen zu lassen – da und genau dann, wenn uns Unsicherheiten und Dürre umgeben. Vielleicht ist es Zeit, aufzuwachen, um zu essen und sich zu stärken. Und vielleicht ist es aber auch an der Zeit, aufzustehen und loszugehen. Die Wüste ist nicht der Ort, wo alles endet. Bei Elia ist sie der Ort, wo der Grundbaustein für Neues gelegt wird. Denn da, wo wir aufgeben wollen, da hat Gott einen anderen Plan.

Ich bin davon überzeugt, dass Gott uns genauso umsorgt und um uns bemüht ist wie damals bei Elia. Auch wir haben sicherlich noch einen weiten Weg vor uns. Auch wenn es erfreuliche Lockerungen gibt, sind wir noch weit von dem alltäglichen Leben entfernt wie wir es im Februar noch kannten. Allerdings geht es nicht nur um ganz persönliche Aufbrüche, sondern auch unsere Kirchengemeinden Oberndorf, Albshausen und Steindorf sind herausgefordert, sich auf einen neuen Weg zu machen. Wir werden Sie im nächsten Gemeindebrief und einer Gemeindeversammlung über Möglichkeiten des weiteren Weges informieren.

Ich freue mich auf die Herausforderungen und Chancen – und stehe gerne auf, um neue Wege mit Ihnen zu gehen.

Herzliche Grüße Hans-Jörg Ott

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Ostergruß der evangelischen Kirchengemeinden an der Lahn

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Gemeindebrief zu Ostern

Bitte beachtet auch die Sonderseiten unter dem Gemeindebrief.

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Infos zu Ostern 2020

Liebe Gemeinde,

ab Mittwoch ist der neue Gemeindebrief online.

Ab Samstag ein Gottesdienst, hier auf der Homepage zum mitfeiern.

Das erwartet euch ab Mittwoch (Vorschau – Gemeindebrief folgt):

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Gottesdienst für Zuhause

Liebe Gemeindemitglieder. Wir möchten sie auf folgende Übergangsregelungen hinweisen und laden Sie ein, jeden Sonntag die Predigt von unserem Vakanzverwalter Pfarrer Uli Ries über folgenden Link zu lesen oder zu hören.

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Balkonsingen

Die Kirchengemeinden laden ein: Sonntags um 11 Uhr mit dem Leuten der Glocken zum Balkonsingen.

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